Einleitung
Auf dieser Wanderreise im Elbsandsteingebirge sind wir unter der fachkundigen Leitung unterwegs zu dem urwüchsigen Kern der Nationalparkregion Sächsische Schweiz und entdecken so manches unberührte Wald-Fels-Gebiet. Die Wunder der Natur einheimischer Flora und Fauna lässt uns immer wieder erstaunen. Bizarr erodierte Tafelberge, dramatisch aufragende Felsriffe, wildromantische Schluchten und Täler – malerische Motive in Hülle und Fülle! Apropos: Auf dem „Malerweg“ bannten diese Naturschönheiten schon Caspar David Friedrich und viele andere Künstler auf die Leinwand. Wir folgen ihren Spuren und Bewegung tut uns gut …
Zum ursprünglichen Leben der Natur gehören auch natürliche Lebensmittel: Unsere Besuche bei einem Demeter-Bauern sowie einem Bio-Weinguts gehören ebenso zum geistigen wie leiblichen Genuss.
Entspannung pur heißt es in unserer romantisch gelegenen 3-Sterne-Pension in Ostrau über dem Elbtal, die sie inmitten der naturschönen Sächsischen Schweiz herzlich willkommen heißt, ist idealer Ausgangspunkt für unsere 5 Wanderungen. Alle Mahlzeiten werden ausschließlich mit Produkten aus kontrolliert biologischen und regionalen Anbau hergestellt und natürlich: wo möglich Demeter!
1. Tag der Wanderreise
Eigenanreise bis Bad Schandau/Stadtteil Ostrau zur Unterkunft. Bevor es in die pure Natur geht, lässt uns am Nachmittag das ruhige urbane Leben des Kneippkurortes Bad Schandau bei der Stadtführung doch auch angenehm erscheinen. Unser Besuch im Nationalparkzentrum stimmt auf die kommenden Natur-Tage ein.
2. Tag der Wanderreise
Wir wandern in der Vorderen Sächsischen Schweiz im Basteigebiet und besuchen die weltberühmten Basteiaussicht. Von der erfahrenen Reise- und Wanderleiterin Gundula Strohbach erfahren wir wie sich der Tourismus in der Sächsischen Schweiz seit den „Malern der Romantik“ verändert hat. Anschließend besichtigen wir die Nationalpark-Informationsstelle „Amselfallbaude“. In der historischen Bergbaude erhalten Sie detaillierte Einblicke in die Nationalparkphilosophie. Gehzeit ca. 4 h, + 200 / - 200 Hm Danach statten wir dem Demeter-Bauernhof Steinert in Cunnersdorf einen Besuch ab.
3. Tag der Wanderreise
Zurück im Mittelalter unternehmen wir unsere heutige kulturhistorische Wanderung in der Hinteren Sächsischen Schweiz. Schmale, romantische Wege führen uns zu alten Raubritterburgen mit phantastischen Ausblicken auf die alterehrwürdigen Wälder. Gehzeit ca. 5 h, + 300 / - 300 Hm
4. Tag der Wanderreise
Mit Rainer Reichstein, Naturwissenschaftler und Leiter der Naturschutzstation, wandern wir auf den Pfaffenstein, besichtigen die NABU-Begegnungsstätte und können an einem kleinen geologischen Seminar teilnehmen und „Geologie erleben“. Gehzeit ca. 4 h, + 315 / - 315 Hm
Am späten Nachmittag genießen wir leckeres „Bio-Brot“ aus dem Lehmbackofen im Garten des Nationalparkzentrums.
5. Tag der Wanderreise
Die Natur kennt keine Staatsgrenzen: Auch der Tschechischen Teil des Elbsandsteingebirges ist traumhaft! Mit dem Naturschützer Peter Bouška, wandern wir auf den höchsten Berg des Elbsandsteingebirges Snežník (721m). Typisch sind die steilen, kaum gegliederten Felswände aus festem Sandstein, die den gesamten Berg umgeben, und die atemberaubende Aussicht vom Gipfel gehört sicher zu den beeindruckendsten in Böhmen. Bei guter Fernsicht können wir den Kamm des Riesengebirges sehen. Berühmt ist die auf der Nordseite des Bergplateaus gelegene Dresdner Aussicht. Gehzeit ca. 7 h, + 600 / - 600 Hm
6. Tag der Wanderreise
Sicheren Schrittes unter Führung von Olaf Schmidt - unser Pensionswirt selbst und absoluter Kenner der hiesigen Wein- und Bioszene - gibt es auf dem Weinberglehrpfad viel Wissenswertes über den Weinbau im Sächsischen Elbland und die Herstellung von sächsischem Bio-Wein. Die Besichtigung des Weinguts Hoflössnitz liefert den praktischen Geschmacksbeweis. Gehzeit ca. 2,5 h, + 50 / - 50 Hm
Nach unserer Rückkehr können wir die Füße strecken die Seele baumeln lassen bei einem Besuch in der „Toskana“-Therme.
7. Tag der Wanderreise
Wer rastet – der rostet…- wir nicht und bewegen uns leichten Fußes zum krönenden Abschluss der Reise über den Schrammsteingrat bis zum Großen Winterberg. René Hille, waschechter Bad Schandauer mit zahlreichen Kenntnissen zu Land und Leuten, hält mit den interessanten Geschichten nicht hinter den Berg. Danach besichtigen wir das historische „Eishaus“, welches als Nationalpark-Informationsstelle genutzt wird. Mit der Traditionsschluppe auf der Elbe geht’s zurück in unser Quartier. Was für ein Erlebnis! Gehzeit ca. 6 h, + 440 / - 440 Hm
8. Tag der Wanderreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück Abreise in Eigenregie oder Verlängerung mit noch mehr Bewegung in der herrlichen Natur der Sächsischen Schweiz oder einem Kulturausflug nach Dresden.
Zusätzliche Informationen zur Tour
Min. Teilnehmerzahl: 10
Max. Teilnehmerzahl: 16
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