Einleitung
Gipfeltrekking Uhuru Peak (5.895 m), Wildlife-Safaris in der Serengeti
Arusha- und Lake Manyara-Nationalpark, Ngorongoro Conservation Area
Entspannen und Geniessen in stilechten Zelt-Camps und reizvollen Lodges
Afrika hautnah selbst erleben, aber ohne sich wie Karen Blixen in einen Großwildjäger verlieben zu müssen. Wir lieben Trekking, Wildnis und Naturschutz! Und das wird uns hier am Berg der Berge sowie in Nationalparks, deren „Wildlife“ schon Oscar-Preisträger – jawohl! – Bernhard Grzimek verzückte, leicht gemacht. Aber bevor wir durch die Serengeti, den Arusha- und Lake Manyara-Nationalpark sowie den Ngorongoro Krater pirschen, liegt eine der grandiosesten Trekking-Routen auf Erden vor uns: hinauf auf’s Dach Afrikas, den höchsten freistehenden Berg der Welt, hinauf in den Siebten Himmel jeder Afrikareise, dort, wo die Sterne wirklich zum Greifen nahe sind. Während des sechstägigen Trekkings auf den Kilimanjaro, begleitet von einheimischen Guides und Trägern, kommen wir uns vor wie Dr. Livingstone. Der tropische Bergwald strotzt vor Artenreichtum. Owimbowee – war das ein Löwe dort im Dickicht? Heide und Hochmoor als nächste Vegetationsstufe, drapiert mit riesigen Lobelien und Silberbaumgewächsen. „Pole-pole“, rät der Guide, immer schön langsam, denn die Luft wird spürbar dünn. Ende der Vegetation, Mondlandschaft, Schneegrenze –, aber wir werden unser hochgestecktes Ziel, den Uhuru Peak auf 5.892 m, erreichen!
Nach dem Abstieg und einem erholsamen Break in der Lodge folgen wir wieder dem Ruf der Wildnis. Die großartigen und großräumigen Safaris im Schatten des Kilimandscharo auf den Spuren von Prof. Grzimek stellen unter Beweis: Nicht nur die Serengeti leibt und lebt! Exklusive Wildlife-Erlebnisse in Hülle und Fülle auf unserer Pirsch, im Jeep im Serengeti National Park und den weiteren Reservaten. Und auch das haben wir als Star-Trekker verdient: Komfortables Entspannen und Geniessen in stilechten Camps und reizvollen Lodges in wildromantischem Ambiente, sogar mal am Kraterrand …
1. Tag der Wanderreise
Am späten Abend Flug von Frankfurt über Addis Abeba nach Tansania zum Kilimanjaro Airport.
2. Tag der Wanderreise
Wir landen gegen Mittag am Kilimanjaro Airport und werden von dort zur kleinen, gemütlichen Meru View Lodge, unserem Quartier für die nächsten zwei Nächte, in der Nähe von Usa River bei Arusha gebracht. Wir haben Zeit, uns miteinander bekannt zu machen und können im weitläufigen Garten oder am Pool entspannen. Ein erfahrener deutscher Mitarbeiter steht uns als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Das während der Bergtour bzw. für die Safaris nicht benötigte Gepäck können wir hier sicher aufbewahren.
3. Tag der Wanderreise
Dieser Tag steht uns zum Entspannen zur freien Verfügung und wir können tun, was uns gefällt: die Füße hochlegen, uns für die Bergtage geistig sammeln, im gemütlichen Garten die Natur genießen, uns im Pool erfrischen. Wer doch schon genug Energie geladen hat, kann in Absprache mit dem Management der Lodge fakultative Tagesausflüge unternehmen (Bezahlung vor Ort).
4. Tag der Wanderreise
Unsere gemeinsame Trekkingtour zum höchsten Gipfel Afrikas beginnt! Nach sorgfältiger Bergbesprechung fahren wir zum Marangu Gate (1.840 m). Hier werden wir registriert und das Gepäck wird auf die Träger verteilt. Die erste Etappe führt uns durch den artenreichen Regenwaldgürtel. Riesige Farne und bemooste Urwaldriesen wechseln sich ab mit prachtvollen Hagenia-Bäumen, unter deren Schatten wir für eine gemeinsame Rast Halt machen können. Nach unserer ersten Etappe übernachten wir in den Mandara-Hütten (2.725 m). Gehzeit 3-4 h, +885 Hm
5. Tag der Wanderreise
Am heutigen Tag lassen wir den Regenwald hinter uns und wandern durch sumpfiges Hochmoorgebiet. Der Weg ist nur leicht ansteigend. Bei schönem Wetter haben wir einen herrlichen Blick auf Kibo und Mawenzi. Mit den imposanten Riesenlobelien erwartet uns ein weiteres einzigartiges Naturhighlight. Wir übernachten in den Horombo-Hütten auf 3.725 m. Gehzeit ca. 5-6 h, +1.000 Hm
6. Tag der Wanderreise
Wichtige Zeit zur Akklimatisierung. Wer möchte, kann in Begleitung unseres Bergführers zum Mawenzi-Sattel oder Zebra Rock wandern. Übernachtung wie am Vortag.
7. Tag der Wanderreise
Der vorletzte, relativ leichte Abschnitt unseres Aufstiegs führt uns durch eine karge Hochebene und an der letzten Wasserstelle vorbei zur Kibo-Hütte (4.700 m). Dabei können wir den herrlichen Ausblick auf den mächtigen Mawenzi genießen. Erst kurz vor dem Ziel werden die Anstiege wesentlich steiler – eine gute Vorbereitung und Einstimmung auf den morgigen Gipfeltag. Gehzeit ca. 5-6 h, +975 Hm
8. Tag der Wanderreise
Unser gemeinsames Ziel, der Uhuru Peak, ist in greifbare Nähe gerückt – gegen Mitternacht brechen wir zur letzten Etappe auf! Etwa bei Sonnenaufgang erreichen wir den Gillman’s Point (5.685 m), der richtige Ort zur rechten Zeit, um die herrliche Aussicht, die Stimmung und unser Frühstück zu genießen. Vom Gillman’s Point haben wir noch ungefähr 1,5 Stunden vor uns bis wir auf 5.895 m Höhe ankommen. Geschafft! Wir beglückwünschen uns zum Aufstieg und zum Erreichen des Gipfels. Es ist ein einmaliges Gefühl, vom Dach Afrikas aus die überwältigende Bergwelt ringsherum bestaunen zu können! Der nun anstrengende Abstieg über loses Geröll erfordert Trittsicherheit. Am Nachmittag gönnen wir uns in der Kibo-Hütte noch einmal eine Stärkung, bevor uns unser Pfad wieder hinunter führt bis zur Horombo-Hütte (3.725 m). Gipfelbesteigung: Gehzeit ca. 13 h, +1.195 Hm
9. Tag der Wanderreise
Für unseren letzten Tag am Berg erwartet uns ein Abstieg von ca. 19 km bis zum Marangu Gate (1.840 m), wo wir voller Stolz die Gipfelurkunde entgegennehmen und uns von unserer Trägermannschaft verabschieden. Dann werden wir zum Hotel gefahren, wo wir eine wohltuende Dusche und wieder ein richtiges Bett genießen können. Übernachtung in der Meru View Lodge. Gehzeit ca. 6h, -1.885 Hm
10. Tag der Wanderreise
Ein Erholungstag zu unserer freien Verfügung. Bereits vertraut mit den Annehmlichkeiten der Meru View Lodge locken der Garten und der Pool zum gemeinsamen Entspannen und, um die Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen. Wer möchte, kann heute natürlich noch einmal einen der fakultativen Tagesausflüge nutzen (Bezahlung vor Ort). Ab Morgen ist Safarizeit.
11. Tag der Wanderreise
Start zur Tagessafari im äußerst abwechslungsreichen Arusha-Nationalpark. Am klaren Momela-See bewundern wir riesige Scharen Flamingos und vom Kraterrand haben wir einen herrlichen Blick in den Ngurdoto-Krater. Wir können Elefanten, Giraffen und zahlreiche Schwarzbüffel beobachten. Heute verbringen wir noch eine Nacht in der Meru View Lodge.
12. Tag der Wanderreise
Der Lake Manyara Nationalpark, der auf dem Grund des Großen Ostafrikanischen Grabenbruches liegt, ist Heimat vor allem für Elefanten, Büffel, Giraffen und Heerscharen von Pavianen. Mit viel Glück begegnen wir einem Löwen – dem König der Tiere. Am Nachmittag begeben wir uns auf Pirschfahrt und abends übernachten wir in Zelten in der Nähe des Parks.
13. Tag und 14. Tag der Wanderreise
Legendäre Serengeti! Von den Massai als „großer, offener Platz" bezeichnet, erstreckt sie sich über eine Fläche von fast 15.000 km2 und ist der wohl berühmteste Nationalpark der Welt. Hier haben wir die Gelegenheit, einmalige Tierschauspiele zu beobachten. Der Ruf der Wildnis lockt – Geparden auf der Jagd und in den Flüssen majestätische Krokodile. Die weiten Savannen der Serengeti werden nur durch die typischen Kopjes unterbrochen – glatt geschliffene Granithügel, die der Landschaft ihr ganz besonderes Aussehen geben. Wir verbringen zwei Nächte im Zelt.
15. Tag und 16. Tag der Wanderreise
Wenn die Savanne erwacht, sind wir bereit! Deswegen starten wir schon ganz früh zu unserer Morgenpirsch in die Serengeti. Im Anschluss geht es weiter in die Ngorongoro-Region. Wir übernachten im Zelt unmittelbar am Kraterrand und können am Abend gemeinsam den grandiosen Ausblick von diesem einmaligen Logenplatz der Natur auf uns wirken lassen.
Ein weiteres Natur-Highlight ist die halbtägige Pirschfahrt (zeitliches Limit durch die Parkverwaltung) im Ngorongoro-Krater, seit 1978 Weltkulturerbe. Der berühmte Dokumentarfilmer Bernhard Grzimek hat diesen Krater „eines der Weltwunder" genannt. Vom Kraterrand (2.286 m) hat man einen grandiosen Blick auf diesen „Garten Eden“. Riesige Herden von Zebras und Gnus ziehen durch das 259 km2 große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Mit etwas Glück treffen wir auf Nashörner, Elefanten, Löwen und Geparden und in den Wasserlöchern sind zahlreiche kolossale Flusspferde zu bestaunen. Am Nachmittag fahren wir zurück zu unserer Meru View Lodge für eine letzte Übernachtung.
17. Tag und 18. Tag der Wanderreise
Heute heißt es Abschied zu nehmen von unseren neu gewonnen Freunden. Wir lassen uns zum Flughafen fahren. Der Rückflug erfolgt via Addis Abeba nach Frankfurt.
Am frühen Morgen landen wir in Frankfurt.
Zusätzliche Informationen zur Tour
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 14
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