Einleitung
6 erlebnisreiche Toptouren durch die faszinierendsten Inselteile
Gemeinsames Gipfelerlebnis Garajonay (1.487 m)
Geselligkeit und Gaumenfreuden
Ein schönes Gruppenerlebnis, diese achttägige Trekkingtour auf La Gomera. Lust auf Gruppe, Freude an viel Miteinander und Sinn für Humor, das sind die besten Voraussetzungen, um möglichst viel von dieser Reise zu haben. Denn gemeinsame Wanderfreuden sind vielfache Freuden. Es eint uns das tiefe Interesse an Land und Leuten, es verbindet uns von vornherein das Bedürfnis, die überwältigende Natur und die kulturellen Eigenheiten Gomeras gemeinsam wandernd zu erleben.
Ein Festival der Impressionen, im Osten und im Süden an der wilden Atlantikküste mit ihren einladenden Badebuchten, gleich wie im zentralen Nationalpark mit seinen zauberhaften Lorbeerwäldern oder im grünen Norden das palmenreiche Tal von Vallehermoso - und schließlich im legendären Valle Gran Rey an der Westküste. Hier haben wir uns die Ziele gesetzt, die wir zusammen erreichen wollen. Und dann, nach erfolgreich bestandenen Wanderungen, findet unsere Gruppe in den attraktivsten Dörfern und Städtchen des kanarischen Eilandes den richtigen Rahmen und genug Anlässe für große und kleine Freudenfeste, mit denen die Wandertage ausklingen können.
Wir übernachten in landestypischen, gepflegten Hotels und Pensionen, in einem familiären Appartementhaus und in einer Finca am Rande des Nationalparks.
1. Tag der Wanderreise
Flug von Deutschland nach Teneriffa/Süd. Fähre nach San Sebastián auf La Gomera und Transfer zu unserem Hotel in der kleinen Hafenstadt. Abends sitzen wir beim Essen gemütlich zusammen, besprechen die Tour und den ersten Trekkingtag. Unseren Rucksack packen wir für 2 Wandertage. Morgen geht’s los!
2. Tag der Wanderreise
Der Bus bringt uns von Null auf 900 m bis Degollada de Perazza, dann streifen wir zu Fuß einige Stunden durch die ehemalige Kornkammer der Insel. Gomera pur – die typischen Terrassenfelder, palmenreiche Täler, Opuntien, Agaven, hier und da eine Handvoll Häuser und selten ein Mensch. Kerniges Brot, Ziegenkäse und andere heimische Leckerbissen reichen wir beim mitgebrachten Picknick herum. Dann steigen wir hinunter ans Meer, das blauumkränzte Teneriffa kurz vor dem Horizont immer im Blick. Wir übernachten in Playa de Santiago, einem kleinen, ruhigen Fischerort. Bei frischem Fisch und Meeresrauschen lassen wir unseren ersten Wandertag gemeinsam ausklingen.
Gehzeit ca. 5 h, +290, -1.150 Hm
3. Tag der Wanderreise
Nur unwillig verlassen wir das reizende Fischerdorf Playa de Santiago, wo wir die Nacht gut verbracht, fangfrischen Frisch genossen und noch eine Weile am Strand verbracht haben. Aber der Nationalpark ruft, denn heute wollen wir hinauf nach Chipude, eine der ältesten Ortschaften der Insel. Wir kommen vorbei an üppigen, fruchtbaren Terrassenfeldern mit Orangen-, Mandel- und Zitronenhainen, dann durch schillernde Kiefernwälder. In der Dorfbar des entrückten Imada lassen wir uns zur Rast nieder und wer möchte kann hier eine leckere lokale Spezialität, Gebäck mit Mandeln und Feigen erwerben. Beim Trekken durch einen Teil des Nationalparks Garajonay können wir schon unser Wanderziel von morgen ausmachen, die höchste Erhebung der Insel. Abends werden wir in unserem Berghotel in Chipude mit Inselspezialitäten verwöhnt.
Gehzeit ca. 6 h, +1.190, -370 Hm
4. Tag der Wanderreise
Ein weiteres Wanderfest steht an: Gipfelerlebnis auf dem Garajonay, mit 1.487 m die höchste Bergspitze der Kanareninsel. Es gibt höhere Berge, aber keine vergleichbare Sicht, wenn mit etwas Gipfelglück nicht nur alle näheren Nachbarinseln, sondern auch das 140 km entfernte Gran Canaria das Auge erfreuen. Szenenwechsel: Beim Abstieg Richtung El Cedro durchqueren wir Weltkulturerbe in Form eines zauberhaften Lorbeerwaldes. Moose und Flechten hängen wie Schleier von den Bäumen, Wolken wie Watte in knorrigen, verschlungenen Ästen, ein Wechselspiel von Licht und Schatten. Wir nächtigen in El Cedro auf einer Finca (850 m), die wir ganz für uns alleine haben. Um den knisternden Kamin werden sich bald alle zusammen scharen, um gesättigt und zufrieden dem Rauschen des gomerianischen Urwaldes zu lauschen.
Gehzeit ca. 5 h, +520, -700 Hm
5. Tag der Wanderreise
Nach einer idyllischen Nacht in der Finca geht es heute weiter nach Hermigua. Unser Traumpfad führt uns vorbei am ganzjährigen Wasserfall inmitten subtropischer Vegetation, durch grüne Talgründe mit Palmenhainen und Terrassenfelder voller Bananenbäume hinunter in das grüne Tal von Hermigua. Wie das Tal läuft auch unser Trekkingabschnitt unten am Meer bei Hermigua aus. Kopfhohes Schilf begleitet uns am Bach entlang bis zu den ersten Häusern.
Gehzeit ca. 4 h, +30, -860 Hm
6. Tag der Wanderreise
Kein schöner Dorf auf La Gomera, darüber ist man sich einig. Wie die Häuschen um die Pfarrkirche gruppieren wir uns um unseren Guide, der uns von einem berühmten Sohn des Bilderbuchdorfes auf dem Felsplateau erzählt, dem famosen Maler José Aguiar. Die idyllische Gegend inspiriert auch uns beim Durchsteigen der „Roten Wand“. Unser Wanderweg, ein Meisterwerk der Wegebaukunst, so wie er sich mit vielen Kurven die Steilwand hochschlängelt. Jeder Fels, jeder Vorsprung, jede kleinste Geländeform scheint für die hinauf führenden Serpentinen exzellent ausgenutzt. Zwischenstation im Besucherzentrum des Parque Nacional de Garajonay: Hier erhalten wir ausführliche Informationen über alle Belange des Nationalparks, endemische Pflanzen, einheimisches Kunsthandwerk und Volkskundliches. Wissend wandern wir weiter auf einem bequemen Panoramaweg in „das schöne Tal“ von Vallehermoso, wissend, dass wir auf der typisch gomerianischen Plaza unsere Ankunft mit einer kühlen „cerveza“ feiern können.
Gehzeit ca. 5,5 h, +900, -700 Hm
7. Tag der Wanderreise
Valle Gran Rey, dieses Traumtal hat den Mythos von ursprünglichen Leben auf La Gomera fern der Hektik des Weltgetriebes begründet. Wir krönen unsere Trekkingtour im magischen Tal des Großen Königs, wo früher einer der mächtigen Inselfürsten der Ur-Gomeros residierte. Von Las Creces über Las Hayas tauchen wir in das vom zentralen Hochland allmählich zum Meer hin abfallende prächtige Tal ein. Wir beginnen die „Aussteiger“ der Hippiegeneration zu verstehen und überlegen, ob wir nicht zumindest eine Woche verlängern sollten. Nach einem erfrischenden Bad im Meer und einem Bummel durch die Gassen von Valle Gran Rey Transfer nach San Sebastián. Am Abend lassen wir bei einem fröhlichen und leckeren Abschiedsessen die Erlebnisse Revue passieren. „Adiós La Gomera“, hoffentlich nicht für immer!
Gehzeit ca. 5 h, + 50, -1.050 Hm
8. Tag der Wanderreise
Fährfahrt nach Teneriffa und Rückflug vom Flughafen Teneriffa/Süd nach Deutschland.
Zusätzliche Informationen zur Tour
Min. Teilnehmerzahl: 8
Max. Teilnehmerzahl: 16
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