Einleitung
7 Topwanderungen auf der größten Vulkaninsel der Welt
Eisgiganten, Feuerberge und riesige Kaskaden
Hauptstadt Reykjavík, Goldener Kreis
Eine hervorragende Wahl und ausgezeichnete Idee: Rundreise auf der Ringstrasse um die „Insel der Seligen“ und Wandern in der wohl spektakulärsten Landschaft Europas! Mehr als ein Zehntel des durch Eisgiganten und Feuerberge geprägten Eilands steht unter Naturschutz. Von der UNESCO zum Weltnaturerbe geadelt der Nationalpark Thingvellir. Auf sieben leichten Wanderungen und erprobten Pfaden erleben wir das erhabene Naturschauspiel in seiner schier unermesslichen Vielfalt: Gletschereis und Schlammvulkane, Wasserfälle und Geysire, karge Lavawüsten und üppig-grüne Moosteppiche, raue Küsten und eine artenreiche Vogelwelt.
Viel Abwechslung aber auch im „Rahmenprogramm“, wenn wir zum Beispiel die Hauptstadt Reykjavík für uns entdecken, uns in der Blauen Lagune „aalen“ (fakultativ) oder auf dem Gletschersee Jökulsárlón farbige Eisberge im Boot umkurven. Whale Watching (fakultativ) bringt uns nah heran an die Meeressäuger. Und mit den Isländern selbst sind wir schnell auf du und du. Sie und die Naturkräfte haben Island zu einem außerordentlich attraktiven und liebenswerten Reiseziel gemacht.
Die ersten zwei und die letzte Nacht verbringen wir in Reykjavík, unterwegs wechseln wir fast täglich von einer zur anderen Drei-Sterne-Unterkunft in spektakulärem Ambiente, einmal übernachten wir in einem Gästehaus.
1. Tag der Wandertour
Linienflug nach Keflavík, dem Flughafen der Vulkaninsel im nördlichen Atlantik. Nach der Begrüßung durch unseren Reiseleiter fahren wir zur nahe gelegenen
Blauen Lagune, wo wir bei 38 °C ein entspannendes Bad nehmen können (Eintritt nicht inklusive). Zwei Übernachtungen in Reykjavík.
2. Tag der Wandertour
Die Hauptstadt
Reykjavík präsentiert sich uns während einer Führung als vitale Stadt zwischen Tradition und Moderne. Auf dem Austurvöllur-Platz steht das überraschend kleine, in grauem Basalt gehaltene Parlamentsgebäude Althing und die lutherische Dómkirkja. Am neu gestalteten Ingólfstorg sehen wir dampfende Basaltsäulen zum Gedenken an den ersten Siedler. Am Nachmittag können wir Reykjavik für uns entdecken, zum Beispiel am Stadtsee Tjörnin, dem beliebten Treff von Jung und Alt. Alternative: eine fakultative Walbeobachtungsfahrt.
3. Tag der Wandertour
Bei Borgarnes befindet sich der
Grabrok-Krater. Ein Trampelpfad führt durch lockere Vulkanschlacke zum höher gelegenen Kraterrand. Über die mit Moosen und Büschen bewachsene Lavalandschaft hinweg sehen wir den See
Hredarvatn, an dem wir eine Wanderung unternehmen. Nach einer Panoramafahrt über Blönduos und den Vatnsskard-Pass erreichen wir den
Skagafjördur. Hier besuchen wir Glaumbaer, einen Gras-Soden-Hof aus dem 18. Jh. Nun ist es nicht mehr weit zu unserem Tagesziel Akureyri, wo wir zweimal übernachten. (400 km) Gehzeit ca. 2 h, +200 Hm
4. Tag der Wandertour
Etwa auf halber Strecke zwischen Akureyri und dem Myvatn liegt der Wasserfall
Goðafoss, der durch seine enormen Wassermassen beeindruckt. Die Landschaft um den
Myvatn See (Mückensee) ist eine der vulkanisch aktivsten Regionen der Erde. Am Südufer des Sees sehen wir den Pseudokrater von Skutustadagigar. Anschließend wandern wir auf einem Pfad zum
Krater Hverfjall, der vor 2.500 Jahren entstand und heute an ein riesiges Stadion erinnert. Von hier haben wir einen weiten Blick über das Myvatn-Gebiet. Ein Höhepunkt des Tages ist das
Lavalabyrinth von Dimmuborgir (Dunkle Burgen), das an die Ruinen einer alten Stadt erinnert. Gehzeit ca. 3,5h, +100 Hm
5. Tag der Wandertour
Östlich des Bergrückens Námafjall liegt ein
Solfatarenfeld. Zahlreiche Schlammtümpel köcheln hier vor sich hin, andere kochen über und verspritzen ihren Inhalt in die Umgebung. Hier beginnen wir eine kleine Wanderung in die vulkanisch aktive Region um den
Leirhnjukur-Spaltenvulkan. Überall ziehen große Rauchschwaden über die noch junge Lava, die eine Reihe von Kegeln einhüllen. Bevor wir die Missetäterwüste, das fast vegetationsfreie Gebiet im zentralen Hochland, durchqueren, besuchen wir den beeindruckenden
Dettifoss, die wasserreichsten Kaskade Europas. Unser Tagesziel ist Egilsstadir. (320 km) Gehzeit ca. 1,5 h, geringe Höhenunterschiede
6. Tag der Wandertour
In der Nähe von Egilsstadir kommen wir an den 30 km langen
Lögurinn- See - oder auch
Lagarfljot. An seinem südwestlichen Ende wandern wir vom Litlanesfoss mit seinen beeindruckenden Basaltsäulen zum Hengifoss, der wie viele Wasserfälle seine Entstehung der letzten Eiszeit verdankt. Weiter geht es nach Süden, wo wir bei Breidalsvik die Ostfjorde erreichen. Gehzeit ca. 2 h, +100, -100 Hm
7. Tag der Wandertour
Das Wahrzeichen des Städtchens
Djupivogur ist der aus mehr als 30 Basaltlagen bestehende Berg Bulandstindur. Reizvoll ist die Fahrt entlang der stark gegliederten und wilden Küstenlandschaft bis Höfn. Der Höhepunkt des heutigen Tages ist der Besuch des beeindruckenden Gletschersees
Jökulsárlón. Während einer Bootsfahrt sehen wir treibende Eisberge, die ihre Farbe wechseln, je nach Licht und auf Grund verschieden starker Luft- und Ascheeinschlüsse. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die von Gletscherzungen eingerahmte Oase des
Skaftafell-Nationalparks. Der Park steht mit seiner dichten Pflanzendecke in einem seltsamen Kontrast zu den schwarzen Sanderflächen und den weißen Gletschern der Umgebung. Wir wandern vorbei am Wasserfall Svartifoss zum Aussichtspunkt
Sjónarnípa. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf die Gletscherzunge Skaftafellsjökull. Unser Tagesziel ist der Ort Kirkjubaejarklaustur. Gehzeit ca. 3,5 h, +100, -100 Hm
8. Tag der Wandertour
Eine kleine Wanderung entlang der Steilklippen am
Kap Dyrholaey führt uns zum südlichsten Punkt von Island. In den grünen Bereichen der Hänge hocken unzählige
Papageientaucher. Vom Leuchtturm, der die ehemalige Insel krönt, bietet sich ein grandioser Ausblick auf die schwarzen Lavasandstrände, die mehr als 100 Meter weiter unten liegen. Im Anschluss geht es in das Gebiet der Gletscherzunge
Solheimajökull, wo wir durch Moränenlandschaften bis zu der stark zerfurchten Stirn wandern. Die Ansiedlung Skógar ist vor allem wegen des 62 Meter hohen Wasserfalls
Skógafoss und wegen des liebevoll gestalteten Heimatmuseums bekannt. Nach einem Stopp am Seljarlandfoss erreichen wir die Kleinstadt Selfoss. Gehzeit ca. 3 h, +100, -100 Hm
9. Tag der Wandertour
Der Tag beginnt am
Gullfoss, dem "Goldenen Wasserfall". Er besteht aus zwei fast rechtwinklig zueinander stehenden Fallkaskaden, über welche sich das Wasser in eine Schlucht hinunterstürzt. Dann steht eine Stippvisite in Skálholt, Islands ersten Bischofssitz, und ein Stopp am Explosionskrater Kerid auf unserem Programm. Im
Geothermalgebiet Haukadalur sehen wir den großen Geysir. Heute schleudert sein kleiner Nachbar Strokkur in regelmäßigen Abständen eine kochende Wassersäule in die Höhe. Hier besteigen wir den Aussichtsberg Haukadalsfjall. Der
Nationalpark Thingvellir ist der Ort, an dem die Erde zerreißt. Hier driften die eurasische und die nordamerikanische Kontinentalplatte auseinander. Durch die Allmännerschlucht kommen wir zum alten traditionsreichen Thingplatz, von wo aus wir zu einer kleinen Wanderung entlang der Spaltenzone zum Wasserfall Öxararfoss aufbrechen. Am Abend erreichen wir Reykjavík. Gehzeit ca. 2,5 h, +100, -100 Hm
10. Tag der Wandertour
Frühmorgens fahren wir zum Flughafen Keflavík und treten unseren Rückflug an.
Zusätzliche Informationen zur Tour
Min. Teilnehmerzahl: 12
Max. Teilnehmerzahl: 24
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