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Entstehung des Skizentrums Koralpe
Die Geschichte Koralpe
Vor wenigen Jahrzehnten war das Gebiet, auf dem heute der Alpengasthof „Waldrast“ steht, die einsame Alm des großen St. Stefaner Gutes Roggenhof der Familie Traußnig.
Nach dem Ersten Weltkrieg zog es den jungen Bauerssohn nach Vorarlberg zum Praktikum, um mit vielen neuen Erkenntnissen im Bereich der Touristik heimzukehren. 1933 begann er, unter großen Strapazen, mit dem Bau des ersten Almgasthofes und benannte ihn „Waldrast“.
In den folgenden Jahrzehnten wurde weiter ausgebaut und aufgestockt. Es wurden Strom- und Telefonleitungen verlegt, ein Güterweg und schließlich auch der allererste Schilift mit 300 Metern Länge auf der Hauswiese der Waldrast gebaut. Aufgrund des regen Zulaufes der Wintersportbegeisterten aus dem Tal, sowie aus dem Ausland, entschloss man sich, einen Lift zu bauen.
1964 war es dann soweit, bei hervorragender Schneelage wurde der Lift in Betrieb gesetzt. Der Erfolg gab Hermann Traußnig Recht, und so wurden weitere Liftanlagen gebaut., welche im Dezember 1966 offiziell eröffnet wurden.
Da in Folge die Bettennachfrage enorm stieg, entschloss man sich 1967/68 zum weiteren Ausbau der Waldrast. Zudem wurde auch eine Schirettung auf der Koralpe eingerichtet.
1970 wurde von der Familie Jäger direkt am Parkplatz eine Pension mit Selbstbedienungsrestaurant gebaut. Der Bruder des Besitzers, Hermann Jäger, stattete ein Geschoss mit Zimmern aus, und so konnten bis zu 60 Personen hier untergebracht werden. Da die Warteschlangen bei den Liften immer länger wurden, entschloss man sich eine zusätzliche Liftanlage zu bauen, welche 1973 in Betrieb ging.
1984 wurde von der Liftgemeinschaft Traußnig/Jäger ein neues Pistengerät gekauft. Bis 1988 erfolgten Renovierungen, Neubauten und Neuanschaffungen. Inzwischen waren 4 Pistengeräte im Einsatz, doch dieser Winter war der schneeärmste in ganz Kärnten.
1993 kam der nächste Schlag, Herr Kommerzialrat Ing. Hermann Jäger war viel zu jung verstorben. Mag. Wolfgang Jäger übernahm von seinem Vater den Liftanteil, und die Gesellschaft wurde umgegründet. Die neue Geschäftsführung, Mag. Wolfgang Jäger und der Sohn von Kommerzialrat Hermann Traußnig jr., Roman Traußnig, schmiedeten neue Pläne.
1996 wurde das neue Schicenter fertig gestellt, in welchem nun ordentliche Toiletten, genügend Kassenraum, ein großes Schiservice und eine Schischule mit Aufenthaltsraum für die Kinder Platz fanden.
Immer deutlicher zeichnete sich jedoch die Notwendigkeit der Errichtung einer Beschneiungsanlage ab.
Mit Hilfe und Einsatz der Politiker aller Fraktionen des Lavanttales, war es möglich, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Wolfsberg und St. Andrä die Zustimmung zu einer Beschneiungsanlage zu erhalten, die 1999 errichtet wurde.
Die Liftgesellschaft wurde im Herbst 2002 von Herrn Walter Töfferl übernommen, welcher auch einen Großteil der Grundstücke des Lavanttaler Schiberges besitzt. Damit war ein ganz wichtiger Schritt für die Koralpe getan. Im August 2003 wurde mit dem Bau der neuen kuppelbaren Burgstallofenbahn begonnen, welche im Dezember eröffnet wurde und somit wurde ein neuer Meilenstein in der Geschichte der Koralpe gesetzt.
Sollten wir Ihr Interesse an unserer Geschichte geweckt haben - Die gesamte Koralpensaga ist an den Kassen der Koralpenschilifte zu erwerben oder zu bestellen unter [Kontaktformular(Betreff: Koralpensaga Bestellung)]
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