Pressebericht von Michaela Göbel
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Informationstour auf dem Rothaarsteig
Lahn-Dill-Bergland-pfad soll am 2. September 2007 eröffnet werden
Von Michaela Göbel
Willingen/Fuchskaute. Getreu dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung“ wanderten zwischen 3. und 5. Juli einige Bürgermeister und Landrat Wolfgang Schuster auf der Westerwaldvariante des Rothaarsteigs. Zweck der Wanderung war, Informationen zu sammeln, die in die Gestaltung des neuen „Lahn-Dill-Bergland-pfads“ einfließen werden.
Der Wandertourismus boomt und der Rothaarsteig samt seiner Varianten sind der beste Beweis dafür. Während für den neuen Westerwaldsteig (von Bad Hönningen am Rhein bis Herborn) die ersten Planungsphasen abgeschlossen ist, steht ein weiterer Wanderweg, der Lahn Dill Berglandpfad, bereits kurz vor der Eröffnung, die am 2. September sein soll.
Der 76 Kilometer lange Lahn-Dill-Bergland-Pfad verläuft zwischen Dillenburg und Marburg und soll das wichtigste „Wanderdrehkreuz“ werden, sagt Jochen Becker, der mit seiner Firma „Projektpartner Wandern“ die Behörden berät. Denn über die Streckenführung werden Rothaarsteig und Westerwaldsteig, Lahnhöhenweg und Elisabethpfad mit anschließendem Rennsteig verbunden. Neben dem eigentlichen Lahn-Dill-Berglandpfad, der ein Rundwanderweg in Premiumqualität sein wird, gibt es zusätzlich noch 18 Extratouren, die jeweils eine Länge von durchschnittlich 14 Kilometern haben werden.
Um sich Anregungen für die Ausschilderung, Infotafeln und Rastplätze zu holen, machte sich am Dienstag eine illustre Gruppe auf den Weg: Landrat Wolfgang Schuster, Margot Schäfer, die Leiterin des Amts für öffentlichen Raum beim Lahn-Dill-Kreis, Bischoffens Bürgermeister Harald Semler, Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer, Angelburgs Bürgermeister Norbert Mai, der Bürgermeister von Hohenahr Armin Frink, Mittenaars Bürgermeister Hermann Steubing, Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad und sein Vorgänger Walter Jank sowie Jochen Becker.
Den „Westerwälder Sommer“ habe man erlebt, meinte Hermann Steubing scherzhaft angesichts des kalten regnerischen Wetters. Auch wenn man durch den starken Regen am Dienstag die erste Etappe auf der Westerwaldvariante schon bei Langenaubach abbrechen musste, waren die Beteiligten voll des Lobes über den Hol- und Bringservice. Denn der wird vom Hotel Tannenhof, in dem die Gruppe logierte, angeboten. Solche zertifizierten Qualitätsbetriebe wie der Tannenhof, bräuchte man mehr in der heimischen Region, um die Nachfrage der Wandertouristen befriedigen zu können, so Wolfgang Schuster.
Er war auch froh um die „Anlaufstelle“, die man am Mittwoch auf der Fuchskaute mit seinem gleichnamigen Restaurant aufsuchte. Auch auf dem gastronomischen Sektor sieht Jochen Becker große Entwicklungsmöglichkeit. Denn das Thema „Wandern und Genießen“ würde immer stärker in den Blickpunkt der Touristen rücken. Dabei sei der Genuss sowohl auf den Naturge
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