| 
Neuigkeiten rund um Ihren Outdoor- und Hüttenurlaub
Outdoor-Nachrichten: Pressemitteiling Deutscher Wanderverband |
Einheitliche Ausbildung der Wanderführer – Deutscher
Wanderverband und staatliche Umweltakademien
(BANU) kooperieren
Der Deutsche Wanderverband und die staatlichen Umweltakademien
haben im Juli 2010 eine Zusammenarbeit bei der Ausbildung von
Wanderführern beschlossen. Damit soll die Ausbildung zum
„Wanderführer“ durch die deutschen Gebirgs- und Wandervereine
mit der Ausbildung zum „Natur- und Landschaftsführer“ durch die
staatlichen Umweltakademien gleichgestellt werden.
„Durch diese Vereinbarung können wir noch mehr Menschen auf
geführten Wanderungen spannende Naturerlebnisse und Umweltbildungsangebote
bieten“, sagt Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident
des Deutschen Wanderverbandes (DWV). Er hat mit Claus-Peter
Hutter, Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz, Baden-
Württemberg, die Rahmenvereinbarung am 12.7.2010 in Stuttgart
unterschrieben.
Über eine lange Zeit war die Ausbildung von Wanderführern die
Domäne der Wandervereine. Seit 2005 haben die staatlichen Umweltakademien
und andere Träger eine Ausbildung zum „zertifizierten
Natur- und Landschaftsführer“ angeboten. Die Ausbildung zum
Landschaftsführer umfasst 80 Unterrichtsstunden, die Ausbildung
zum Wanderführer 60-120 Stunden. In bestimmten Schutzgebieten
durften bisher nur zertifizierte Landschaftsführer Gruppen führen,
aber keine zertifizierten Wanderführer. Der Deutsche Wanderverband
und seine Mitgliedsvereine haben beschlossen, ab dem 1.1.2011 in
allen Regionen die Ausbildungsstunden auf 80 zu erhöhen und einige
Inhalte der Landschaftsführer-Ausbildung zu übernehmen. Dadurch
erkennt der „Bundesarbeitskreis staatlicher Bildungsstätten im Naturund
Umweltschutz“ (BANU) nun die Ausbildung der deutschen
Gebirgs- und Wandervereine als gleichwertig mit der Ausbildung zum
Landschaftsführer an. Ausgebildete Landschaftsführer wiederum
können nun bei den deutschen Gebirgs- und Wandervereinen an
weiterführenden Lehrgängen, wie der Ausbildung zum Gesundheitswanderführer,
teilnehmen.
Die staatlichen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz und die
Wandervereine sind förderal organisiert. Daher sollen nun in den einzelnen
Bundesländern die Landesorganisationen beziehungsweise
Gebietsvereine des Deutschen Wanderverbandes mit den BANUEinrichtungen
Kooperationsverträge schließen. „In den ersten Bundesländern
sind wir bereits auf einem guten Weg, um den Rahmenvertrag
zwischen DWV und BANU auf Landesebene umzusetzen“,
so Dr. Rauchfuß.
Die Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg, getragen vom
Schwarzwaldverein und Schwäbischen Albverein, hat seit zwei Jahren
die neuen Lehrgangsinhalte Tourismus, Kommunikation und
Führungsdidaktik sowie Natur- und Erlebnispädagogik in ihre Ausbildungen
aufgenommen. Gunter Schön, Hauptfachwart für Wandern
im Deutschen Wanderverband, sagt: „Unsere Erfahrungen in Baden-
Württemberg zeigen, dass wir mit der neuen Ausbildung auch neue
Interessenten für die ehrenamtliche Arbeit der Wandervereine
gewinnen können.“
Di
|
 |
Mehr Urlaubs-News zu diesem Thema
|
| |


|
|