„Fuchsweg“ verbindet Greifenstein mit der Ulmtalsperre
Greifenstein (mig/s). „Der Westerwald ist überall schön, aber hier ist er besonders schön“, sagte Greifensteins Revierförster Siegfried Donner. Damit sich auch alle davon überzeugen können, gibt es jetzt den neuen Greifensteiner Wanderweg „Fuchsweg“, der am Freitagnachmittag seiner Bestimmung übergeben wurde.
Vertreter der Greifensteiner Ortsvereine, des Ortsbeirats, der Revierförsterei sowie Bürgermeister Martin Kröckel (parteilos) erwanderten am Freitag erstmals gemeinsam den mit einem roten Fuchs gekennzeichneten Weg. Er beginnt am großen Parkplatz am Ortsrand von Greifenstein und führt über die „Hohe Straße“, die Burgruine Lichtenstein zur Ulmtalsperre. Auf der Wegstrecke habe man besonders schöne Aussichten bis in den Vogelsberg sowie den Taunus, erzählte Siegfried Donner.
Martin Kröckel dankte den Initiatoren aus den Vereinen und dem Ortsbeirat, die den Weg ausgeschildert und Sponsoren dafür sowie für die Infotafel am Parkplatz gefunden hatten. Kröckel lobte das Projekt, denn es sei der erste Weg, der auch für Ortsunkundige den Ortsteil Greifenstein mit der Ulmtalsperre verbinde.
Da man in der Großgemeinde noch Nachholbedarf bei der touristischen Infrastruktur habe, wünschte sich der Rathauschef eine weitere Ausdehnung der Strecken, so dass auch eine Anbindung an den geplanten Westerwaldsteig geschaffen werden könnte.
Pressebericht von Michaela Göbel
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