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Wandern im Ort Pfronten
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Natur Erlebnis Pfad
Die fünf Naturerleben-Pfade rund um Pfronten
Naturschutz und Tourismus – ein Gegensatz?
Nicht bei uns in Pfronten.
Die fünf Naturerleben-Pfade ermöglichen Ihnen Wandergenuss und Wissenswertes zu Natur und Kultur zugleich. Vom Wiesheustadel bis zum Moorstich, vom Sehrohr auf die winzige
Sonnentau Pflanze im Tal blicken oder die Panoramaaussicht vom mächtigen Aggensteingipfel genießen. Die 47 gelben „Dominosteine“ entlang von Wanderwegen verbinden die Naturerleben-Pfade mit einem Frage- und Antwortspiel. Stehpulte mit überdimensionalen Ringbüchern informieren Sie über die fünf Naturerleben-Pfade.
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Der Bergwiesenpfad
Der Bergwiesenpfad beginnt auf historischem Gelände, zwischen Pfronten-Röfleuten und Pfrotnen-Kappel am Einfängeweg, hier führte die alte Römerstraße von Reutte über Pfronten bis nach Kempten.
In den Bergwiesen wachsen viele verschiedene Kräuter. Wie zum Beispiel der Breitwegerich, Bergarnika, Sauerampfer oder Johanniskraut. Am Wegrand finden Sie den Pfrontener Wiesheustadel, ein kleines Heumuseum, welches über das Leben in früheren Jahrhunderten im Allgäu informiert. Bestaunen Sie alte Fotografien, Handwerks- und Erntegeräte. Erfahren Sie von der mühsamen Arbeit der Bergbauern, der Heuernte in den Bergen und dem mühsamen Transport ins Tal. Von hier haben Sie einen wunderbaren Blick bis zum Schloss Neuschwanstein.
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Der GEOpfad
Die Pfrontener und Vilser Berge gehören zu der Region der Nördlichen Kalkalpen. Der GEOpfad stellt die Ergebnisse der Forschung im Bereich der Geologie seit Beginn der Erkundung vor 150 Jahren dar.
Dem aufmerksamen Wanderer soll die geologische Entstehung der Pfrontener und Vilser Berge in der Landschaft selbst erschlossen werden. Die Berge bestehen aus unterschiedlichen Gesteinsarten, die durch Verwitterung und Abtragung ihr charakteristisches Aussehen erhalten haben.
Der GEOpfad Pfronten – Vils führt Sie durch hochalpines Gelände im Naturschutzgebiet "Aggenstein". Aus diesem Grund wurde bewusst auf das Aufstellen von Informationstafeln verzichtet. Statt dessen markiert im Gelände ein Pfosten mit dem GEOpfad-Logo die betreffende Station. Der GEOpfad beginnt an der Bergstation der Breitenbergbahn und führt über den Aggenstein zur Bad Kissinger Hütte, Vilser Alm und Vils wieder zurück zur Talstation der Breitenbergbahn. In dem Gebäude der Talstation befindet sich auch eine Dauerausstellung zum GEOpfad, Eintritt frei.
Die ersten 7 Stationen erleben Sie auf einer Wanderung entlang der Sesselliftstrasse. Achtung, ab der Station „Geologie Aktuell 8“ führt der GEOpfad durch hochalpines Gelände.
Eine ausführliche Infobroschüre über den GEOpfad mit Beschreibung aller Stationen erhalten Sie zum Preis von 4 € (4,50 € ohne Gästekarte) im „Haus des Gastes“ in Pfronten, an der Tal- und Bergstation der Breitenbergbahn und in den Berghütten entlang des Weges.
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Der Moor- und Streuwiesenpfad
Der Moor- und Streuwiesenpfad befindet sich in Pfronten-Ried. Vor 14.000 Jahren war hier noch ein großer See, nur das Hörnle im Südwesten und der Meilinger Hang im Osten ragten aus dem Wasser.
Funde beweisen, dass schon wenig später die ersten Steinzeitjäger nach Beute suchten. Den Mooren verdanken wir genaue Kenntnisse über die Entwicklung der Vegetation in unserem Gebiet. Im Landschaftsschutzgebiet "Berger Moos" können Sie mit etwas Glück Sachsenenten, Pommerngänse, Bisamratten, viele andere Tiere und natürlich auch Pflanzen, wie den Sonnentau beobachten.
Ein Stichweg führt auf einem schön angelegten Steg in das Moor hinein zu einem in alter Handwerkskunst errichteten Torfstadel. Der zweite Moorsteg führt bis zu einer Plattform mit Stelen, die die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Pflanzenbewohner lenken. Von dem solide gebauten Aussichtsturm bietet sich Ihnen ein guter Überblick über das ganze Moor.
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Der Pflanzenpfad
Der Pflanzenpfad beginnt beim Bahnhof in Pfronten-Steinach und führt an der Vils entlang nach Österreich in die gleichnamige Tiroler Stadt.
Kurz nach Beginn des Pflanzenpfades fließt die „Faule Ach“ in die Vils, Berg- und Auwald gehen hier ineinander über. Der Bergwald besteht hauptsächlich aus Fichten, Lärchen, Ahornbäumen, und in dieser Menge bei uns sehr selten zu finden, Kiefern. Im Gegensatz dazu dominieren im Auwald die Erlen. Die Dämme auf denen sie gerne wachsen sind wichtige Bauwerke gegen die Gefahren des Hochwassers. In der Vils leben eine Vielzahl an Fischen, Bachforellen, Mühlkoppen und Äschen. Aber auch am Ufer stößt man auf eine reiche Tierwelt, Graureiher, Wasseramsel, Gebirgs- und Bachstelzen haben hier einen Lebensraum gefunden. Nach circa der Hälfte der Strecke öffnet sich der Ausblick auf die imposanten Gipfel des Breitenbergs und der Tiroler Berge. Die Weideflächen werden immer breiter – hier wachsen einheimische Orchideenarten, wie Frauenschuh, Waldvögelein, Herzzweiblatt und Fliegenragwurz. Auch der Türkenbund, eine Lilienart, sowie mehrere Enziansorten sind hier zu bewundern.
Aufgrund der Arbeiten zur Renaturierung der Vils wird es bis voraussichtlich 2006 zu Behinderungen auf dem Weg kommen.
Nicht weit vom Pflanzenpfad entfernt befindet sich der „Alpengarten“. Der Alpengarten wurde von dem „Gärtner aus Leidenschaft“ Pius Lotter und dem Verein der Blumenfreunde zusammen mit dem Bauhof der Gemeinde Pfronten als Anschauungs- und Erholungsgarten angelegt. Im Alpengarten wachsen Pflanzen, wie z.B. das Edelweiß, die Alpenrosen oder die Steinrosen und natürlich noch viele andere Schätze aus dem Pflanzenreich.
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Der Waldpfad Im Ascha
Der Waldpfad „Im Ascha“ führt von der Bläsismühle bis zum Milchhäusle in Pfronten-Dorf. Ein schmaler Pfad führt etwa 100 Höhenmeter hinauf und am Hang des Kienbergs entlang durch tiefgrünen, kühlen Allgäuer Bergwald.
Das erste Stück des Weges ist ein Feldweg, welcher an einer einzelnen Bergkiefer vorbei führt. Die Haselnusssträucher stehen hier wie ein lebendiger Zaun, ihre biegsamen Äste werden schon seit Urzeiten als Wünschelruten verwendet. Langsam beginnt nun der Wald, dort finden sich die unterschiedlichsten Bäume, Fichten, Spitzahorne, Vogelkirschbäume, Bergahorn und Weißerlen. Bald tauchen auch die ersten großen Buchen auf. Während der Wanderung am Fuße des Kienbergs entlang können Sie immer wieder bewusst vom Förster angelegte, wunderschöne Ausblicke auf die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg sowie verschieden Ortsteile Pfrontens genießen. Endstation ist das „Milchhäusle“, im vorigen Jahrhundert als Unterstand für die Hirten errichtet und heute ein gemütliches Einkehrziel.
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