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Wandern im Ort Ruhpolding
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Einige beliebte Wanderrouten im Detail
Rund um die drei Seen
„Klein-Kanada“: Lödensee, Mittersee und Weitsee sind im Sommer beliebte Badegebiete (auch für Bergsteiger nach der Tour!), im Winter gibt es ein gepflegtes Loipensystem.
Die Umrundung kann sowohl in Seehaus (von Ruhpolding kommend) oder in Seegatterl (von Reit im Winkl) begonnen und beendet werden, mehrere Busstationen (RVO) entlang der Alpenstraße. Trainierte Walker sollten sich die komplette Umrundung der Seen vornehmen, die Landschaft entschädigt für alle Mühen.
Routenbeschreibung:
150 Höhenmeter, leicht
Von Seehaus kommend empfiehlt sich erst der Weg entlang der Hörndlwandseite bis zum (sumpfigen) Ende des Weitsees, dann Rückkehr über Dürrfeldkreuz und entlang der Dürrnbachhornseite. Von Seegatterl kommend erst aufs Dürrfeldkreuz und auf der Dürrnbachhornseite bis zur Wildbachfurt, von dort auf der Hörndlwandseite zurück nach Seegatterl.
Ab Weitseeende auf dem bereits zu Beginn begangenen Weg zurück.
Talort/Ausgangspunkt:
Seehaus (750 m, von Ruhpolding) / Seegatterl (770 m, von Reit im Winkl).
Anspruch/Zeit:
Für rund 20 km Strecke mit kleinem Aufstieg zum Dürrfeldkreuz oberhalb des Weitsees können gut 4 Std. veranschlagt werden.
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Urschlau - Rötelmoos - Weitsee
Urschlau ist Endpunkt der Straße, die von Ruhpolding nach Brand führt. Eine breite Forststraße führt ins Almgelände des Rötelmooses unter der Hörndlwand. Der Weg zum Weitsee führt durch das bald enge Tal des munteren Wappbachs. Den Weitsee selbst sieht man erst ganz zuletzt, dafür ist der Anblick (und die Verlockung zum Baden) umso erfrischender.
Gehzeiten:
Urschlau – Rötelmoos gut 1 Std.
Rötelmoos – Weitsee gut 1 Std.
Routenbeschreibung:
2 1/2 Std., 150 Höhenmeter, leicht
Von Urschlau (Parkplatz) erst westlich, dann südlich und steiler auf breiter Forststraße zu Diensthütte und zu den Rötelmoosalmen (eine Alm einfach bewirtschaftet).
In südlicher Richtung weiter (links wunderbares Hochmoor) in den Wald und entlang des Wappbaches hinab zum Weitsee und zur Alpenstraße.
Bus zurück nach Ruhpolding, Haltestelle am Ostende des Weitsees.
Talort:
Ruhpolding (690 m)
Ausgangspunkt:
Urschlau (765 m), 8 km von Ruhpolding (zu Fuß ca. 1 1/2 Std.)
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Staubfall / Heutal Wanderroute (ca. 1000m)
Langer Talweg und zuletzt ein imposantes Naturschauspiel. Diese Wanderung ins österreichische Heutal ist auf weiten Strecken auch mit dem Mountainbike möglich, früher brauchte es am eigenartigen Grenzhäusl beim Staubfall noch einen Ausweis, denn dieser Steig war dereinst ein beliebter Schmugglerweg.
In der Laubau liegt das hochinteressante und äußerst empfehlenswerte Holzknechtmuseum mit einer Dauerausstellung des Chiemgauer Künstlers Angerer des Jüngeren.
Gehzeiten:
Parkplatz – Staubfall – Heutal 2 1/2Std.
Rückweg ca. 2 Std.
Routenbeschreibung:
4 1/4 Std. Gehzeit, 300 Höhenmeter, leicht
Vom Parkplatz erst südlich ca. 10 Minuten auf dem Teersträßchen, dann rechts Richtung "Fuchswiese“ zu paralleler Forststraße. Immer südlich ins Fischbachtal und zum Talschluss (Unterstandshütte, hier Bikes abstellen).
Auf schmalem Steig über Serpentinen steil hinauf Richtung Heutal, bald zum 200 m hohen, imposanten Staubfall. Unter ihm hindurch und gemütlich zum Heutal (1000 m) mit seinen Almen und Gasthäusern.
Rückweg wie Aufstieg.
Talort:
Ruhpolding (690 m)
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Haaralmschneid (1594m)
Die südlichste der „Hochfellnschneiden“ ist die gezackte Haaralmschneid, die von Ruhpolding aus gesehen über dem markanten Neslauerkessel wie ein steinerner Hahnenkamm aufragt.
Die Haaralmschneid ist von Süden über weite, sonnige Wiesenhänge völlig problemlos zu ersteigen, die Aussicht vor allem zur gegenüber sich aufbauenden Hörndlwand bis hinein in die Hohen Tauern entschädigt für den vergossenen Schweiß.
Auf den Haaralmen ist ein Kaser (einfach bewirtet).
Talort:
Ruhpolding (690 m)
Ausgangspunkt:
Urschlau (765 m), Parkplatz.
Gehzeiten:
Urschlau – Haaralmen – Haaralmschneid 2 1/2Std.
Abstieg 2 Std.
Routenbeschreibung:
4 1/2 Std. Gehzeit, 830 Höhenmeter, leicht
Direkt bei der kleinen Kirche „Maria im Schnee“ in den Wald und steil empor bis zu einer flachen Forststraße. Bald rechtshaltend (Wegweiser) wieder steiler und in Kehren („Eingefallene Wand“, kleiner Wasserfall) durch lichten Wald zur Haaralm (mehrere Almkaser).
Über die freien, sonnigen Wiesen stetig ansteigend linkshaltend zu schwach ausgeprägtem Pfad entlang des
Waldrandes, zuletzt steil hinauf zum kleinen Gipfel (Vorsicht: nach Norden Absturzgefahr!) mit beeindruckender Aussicht.
Abstieg wie Aufstieg.
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