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Archeologen belegen 1000 Jahre alte Bergbauspuren
1000 Jahre alte Bergbauspuren
1000 Jahre alte Bergbauspuren auf dem Kristberg im Silbertal datieren in das 11./12. Jahrhundert nach Christus. Dies haben jetzt Altersbestimmungen mithilfe der Radiokarbonmethode an Holzkohlen in Wien ergeben.
Dies sind jüngste Ergebnisse von montanarchäologischen Ausgrabungen im Silbertal, die im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts der Universitäten Berlin, Innsbruck und Tübingen seit 2000 im Montafon durchgeführt werden. Das Projekt widmet sich Fragen der ältesten Besiedlungsgeschichte des Tales und der prähistorischen Nutzung der Kupferund Eisenerze.
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Funde aus Pingenfeld datiertn
Im vergangenen Sommer wurden neben Ausgrabungen in einer bronzezeitlichen Siedlung auf der Platta in Bartholomäberg auch Ausgrabungen in einem Pingenfeld auf dem Kristberg im Silbertal durchgeführt. Sie haben erstmals Angaben zu deren Alter und wichtige Aufschlüsse zu Umfang und Form dieser Bergbauspuren ergeben. Bei den so genannten Pingen handelt es sich um oberflächennahen Tagebau, bei dem meist kurze Schächte in den Boden getrieben werden und der Aushub kreisförmig um den Schacht abgelagert wurde. Der Bergbau galt der Suche nach Eisenerz. Unter den Halden der Pingen wurden bei den Ausgrabungen auf der alten Oberfläche zahlreiche Holzkohlen gefunden, die jetzt
datiert wurden.
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Suche nach bronzezeitlichen Spuren, imag
Es handelt sich um die ältesten archäologisch belegten Bergbauspuren im Montafon und in Vorarlberg. Lediglich die Nennung von acht Eisenschmelzöfen im churrätischen Reichsurbar aus dem Jahre 842 weist auf eine noch ältere Vergangenheit des Bergbaus hin. Es ist jedoch das Ziel der Archäologen, noch sehr viel ältere Bergbauspuren etwa aus der Bronzezeit zu finden. Die montanarchäologischen Ausgrabungen werden im kommenden Sommer im Umfeld der umfangreichen mittelalterlichen Bergbauspuren am Bartholomäberg und auf dem Kristberg fortgesetzt.
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