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Unterm Großen Mausohr hindurch
Der familienfreundliche SauerlandRadring bietet Erholung auf sportliche Art
Im Zeichen der Fledermaus strampeln die Fahrradfahrer über einen der jüngsten Radwege im Sauerland: den Sauerland-Radring. Allerdings möchte das Maskottchen keineswegs dazu anregen, den 84 Kilometer langen Rundkurs nur bei Nacht zu radeln. Im Gegenteil – die schönsten Sehenswürdigkeiten am Rand des Rings besucht man besser bei Tag. Sein nachtaktives Symbol lieh sich der Rundweg vielmehr von seiner
Hauptattraktion: dem Fledermaustunnel zwischen Finnentrop und Eslohe (H 8).
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Der SauerlandRadring
Der SauerlandRadring verläuft von Finnentrop (F9) über Eslohe (H8) und Schmallenberg (I10) nach Lennestadt-Altenhundem (G10) zurück nach Finnentrop. Dabei teilt er sich Streckenabschnitte mit der Lenneroute und verbindet reizvolle Touren der Bike Arena Sauerland.
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Kein schweißtreibender Kraftakt
Wer eine Radtour nicht als schweißtreibenden Kraftakt, sondern als sportliche Erholung betrachtet, ist auf dem Sauerland-Radring goldrichtig: er durchfährt malerische Bachtäler und dichte Wälder, vorbei an ausgedehnten Feldern und Wiesen, auf denen ihm Kühe gelassen hinterher blicken. Ein Großteil des Weges diente früher als Bahntrasse und ist heute komfortabel asphaltiert. Besonders Familien mit Fahrradanhängern oder kleineren Radlern im Schlepptau genießen den großzügigen Ausbau der Strecke. Empfindliche Steigungen: Fehlanzeige.
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700m langer Fledermaustunnel
Auch den fast siebenhundert Meter langen Fledermaustunnel passierte früher die Eisenbahn. Heute spendet er den Radlern auf dem Ring kühle Erfrischung bei ihren Sommertouren. Über ihnen, hoch oben im Tunnel, hausen die Fledermäuse. Auf Radler haben die flinken Flieger es jedoch nicht abgesehen, selbst wenn sie den Tunnel dann doch nachts durchqueren: der gemeine Radler zählt nicht zum Beuteschema von Großem ausohr & Co. Im Winter ist der Tunnel geschlossen, eine Umleitung ist ausgeschildert.
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Besichtigungen
Doch selbst wenn der Ring den Radlern noch so viel Spaß macht: hin und wieder lohnt sich ein kleiner Zwischenstopp. Zum Beispiel im Maschinen- und Heimatmuseum in Eslohe. Auch Abbiegen ist erlaubt: etwa für den Bike Parcours in Bad Fredeburg (I 9), wo sich besonders die Zweirad-Akrobaten austoben können.
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