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Sehenswürdigkeiten in Füssen

Sehenswürdigkeiten in Füssen



Historische Altstadt:
  • Reichenstraße mit Stadtbrunnen
  • Schrannenplatz mit Kornhaus und ehemaliger Vogtei
  • Brotmarkt mit Lautenmacherbrunnen
  • Mesnerhaus am Kappenzipfel (Franziskanergasse 16)
  • Sturmhaus Brunnengasse 18
  • Kirche St. Sebastian auf dem Alten Friedhof mit Überresten der mittelalterlichen Stadtmauer (erreichbar über die Klosterstraße)
  • Franziskanerkloster mit Kirche St. Stephan (Platz vor dem Franziskanerkloster ist auch ein guter Photopunkt für Gesamtbild Altstadt
  • Heilig-Geist-Spitalkirche, Spitalgasse
  • Krippkirche St. Nikolaus, Reichenstraße
  • Kloster St. Mang mit Museum der Stadt Füssen (s.u.)
  • Basilika St. Mang mit Ostkrypta (darin ältestes in Bayern erhaltenes Fresko: um 980, Reichenauer Schule)
  • Hohes Schloss mit Filialgalerie der Bayer. Staatsgemäldesammlungen (s.u.)

Forggensee:
  • Festspielhaus (erreichbar über B 16)
  • Forggenseeschifffahrt (Bootshafen Füssen erreichbar über Weidachstraße)

Bad Faulenbach:
  • Lechfall mit Nachbildung Straßenstein Via Claudia Augusta (erreichbar über Ländeweg oder über Tiroler Straße und Maxsteg)

Hopfen am See:
  • Pfarrkirche St. Peter und Paul, Höhenstraße
  • Burgruine Hopfen (Burgplatz erreichbar zu Fuß über Burgweg oder per Auto über Enzensbergstraße)

Weißensee:
  • Pfarrkirche St. Walburga mit Scagliola-Altar von Dominikus Zimmermann und nahe liegendes barockes Pfarrhaus
  • Kapelle St. Nikolaus in Oberkirch



Museum der Stadt Füssen



Das Museum der Stadt Füssen hat seine Heimat im ehemaligen Benediktinerkloster St. Mang gefunden und dokumentiert die Kloster- und Stadtgeschichte. Zahlreiche Kunstwerke von der Romanik bis zum Rokoko illustrieren die wechselvolle 1000-jährige Entwicklung der Abtei. Eingeschlossen in den Museumsrundgang sind auch die prachtvoll dekorierten barocken Repräsentationsräume des Klosters: der Festsaal, die Bibliothek und das darunter liegende Refektorium, das überkuppelte Colloquium, das „Papstzimmer“ und die Abtskapelle sowie der Kapitelsaal. Besonders sehenswert sind die Ausgrabungen im mittelalterlichen Kreuzgang und die Annakapelle mit dem Füssener Totentanz von Jakob Hiebeler (1602), dem ältesten heute noch erhaltenen Totentanzzyklus in Bayern. Die Abteilung Stadtgeschichte erinnert zum einen an die fast vergessene Bedeutung Füssens als Zentrum des Lautenmacherhandwerks im 16. / 17. Jahrhundert. Hier kann eine der europaweit schönsten Sammlungen historischer Lauten sowie kostbarer alter Geigen und verwandter Streichinstrumente bewundert werden. Weitere Teilbereiche dieser Abteilung sind eine historische Müllerstube mit reich verzierter Holzvertäfelung und Exponate zur Stadtgeschichte im 19. Jahrhundert zwischen Industrialisierung und beginnendem Tourismus. Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr; November bis März: Dienstag bis Sonntag 13.00 – 16.00 Uhr; Montag geschlossen.


Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen



Auf einem Bergsporn hoch über der Füssener Altstadt erhebt sich das Hohe Schloss, eine der größten spätgotischen Burganlagen in Schwaben und mit einzigartigen spätmittelalterlichen Illusionsmalereien an den Hoffassaden ausgestattet. In den einstigen Wohnräumen der Fürstbischöfe von Augsburg, die als Stadtherren das Hohe Schloss als Sommerresidenz nutzten, sind heute eine Fililalgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Städtische Gemäldegalerie (Magnusplatz 10, Tel. 08362-940162 und 903146) untergebracht. Im Rittersaal mit seiner großartigen spätgotischen Kassettendecke und den angrenzenden Räumen werden vor allem Kunstwerke aus Spätgotik und Renaissance aus dem allgäu-schwäbischen und fränkischen Raum gezeigt, darunter das Stifterbild des Füssener Abtes Hieronymus Alber von St. Mang (1570). Die darunter liegende Städtische Gemäldegalerie bietet Münchner Maler des 19. Jahrhunderts wie Carl Spitzweg, Adolf Lier und Franz von Defregger sowie Sonderausstellungen u.a. aus der Sammlung Pocci, die das künstlerische Erbe von Franz Graf von Pocci pflegt. Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag, 11.00 – 16.00 Uhr; November bis März: Dienstag bis Sonntag 14.00 – 16.00 Uhr; Montag geschlossen.


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