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Abenteuer in der Region Innset
Orte in der Region |
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Urlaub in Norwegen
Aktivurlaub und Natururlaub in Nordnorwegen
Stellen Sie sich ein Gebiet vor, das eine größere Fläche umfaßt, als Bayern und Baden-Württemberg zusammengenommen. Ein Gebiet, das von der Industrie verschont blieb und jedem Einwohner mehr Raum als zwei Quadratkilometer zur Verfügung stellt.
Ein gutes halbes Jahr liegt der Schnee über fast endloser Tundra; soweit das Auge reicht – kein Anzeichen menschlicher Zivilisation. Leichte Hügel auf der Hochebene, schroffe Berge an der Küste, auf denen selbst im Hochsommer der Schnee nicht schmilzt.
Im Norden liegen das Nordmeer und die Barentsee – kilometerlange Küstenstreifen, auf die nur ganz selten ein Mensch seinen Fuß setzt. Im Süden, Richtung Polarkreis, erstrecken sich die Sümpfe und endlosen Wälder des flachen Finnlands und Schwedens.
Erst nach Westen zur Küste des Nordmeers hin erhebt sich das Massiv eines der ältesten Gebirge der Welt. Weite Täler und karge Berglandschaften, bei der die Baumgrenze selten über 700 Höhenmeter verläuft, zeichnen diese urige Landschaft der europäischen Arktis aus.
Das ist der Norden Nordeuropas, Europas einsamste und unzugänglichste Region. Sie liegt auf halbem Weg zwischen Deutschland und dem Nordpol.
Hier hält es – grob gesagt – nur diejenigen, die von ihren Rentierherden leben können oder an der Küste dem Fischfang nachgehen. Oder jene, die diese letzte große unversehrte Natur fesselt und nicht mehr loslässt.
Vor unserer Haustür befindet sich ein Areal, das Hundeschlittentouren und Wanderungen in mehreren Himmelsrichtungen über Tausende von Kilometern möglich macht, ohne dass mehr als eine Straße überquert werden muss.
Dabei wechselt die Landschaft ständig zwischen fast alpiner Bergwelt und tiefen Wäldern, die von zahlreichen Flüssen, Seen und Sümpfen durchzogen werden.
Texte: bjoern klauer
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Schnee und Rentiere
Das Klima mit seiner arktischen Natur sorgt für eine fast achtmonatige Schneedecke. Der warme Golfstrom an der Küste mildert jedoch den polaren Einfluss nachdrücklich.
So kommt es, dass es auf diesem Breitengrad bei uns noch recht komfortabel ist, während auf gleicher Höhe in allen anderen Weltteilen nur noch die Inuits den Bedingungen trotzen mögen.
Unsere Huskyfarmen befinden sich ein paar hundert Kilometer von der Küste entfernt, unweit der schwedischen Grenze in der Region Troms. In den tiefer gelegenen Tälern ist noch Landwirtschaft in beschränktem Maße möglich.
In Innset gehört dies schon der Geschichte an.
Nur noch die Samen mit ihren Rentierherden nutzen die Landschaft im Sommer. Besonders im Juli können Sie beobachten, wie die Samen ihre Tiere zur Markierung in riesigen Gattern zusammentreiben. Mehr Infos dazu finden Sie.
Texte bjoern klauer
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